Im Test: simvalley MOBILE SP-360 von Pearl

Mit dem simvalley MOBILE SP-360 verkauft PEARL aktuell ein Smartphone, das mit Dual-Core-Prozessor und einem 4,7 Zoll großem Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel ausgestattet ist. In den letzten Wochen musste sich das SP-360 im täglichen Einsatz unter Beweis stellen und zeigte sowohl Stärken wie auch Schwächen. Bevor wir zu meinen Eindrücken aus der Praxis kommen, gibt es hier noch mal die technischen Eigenschaften des simvalley MOBILE SP-360:

  • Prozessor: 1 GHz Dual-Core-Prozessor
  • Display: 4,7 Zoll-Display (Auflösung: 1280 x 720 Pixel)
  • Kameras: 8 MP (Rückseite) / 3 MP (Front)
  • Betriebssystem: Android 4.0 Ice Cream Sandwich
  • Interner Speicher: 3 GB interner Speicher (per micro-SD erweiterbar bis auf 32 GB)
  • Akku: 1.750 mAh-Akku

Unboxing und Kurztest

 

Design und Verarbeitung

Betrachtet man die bisherigen Modelle von simvalley, fällt das SP-360 aus der Reihe. Das Smartphone wurde komplett anders designt als seine Vorgänger, was aber nicht nur bei mir, sondern auch bei Freuden und Kollegen durchaus gut ankommt. Man muss simvalley lassen: Mit dem SP-360 haben sie einfach ein schönes Smartphone gebaut. Das schwarze Kunststoff, kombiniert mit Aluminium-Elementen an den Seiten sowie der Kamera und abgerundeten Ober- und Unterseiten sieht edel und schick aus. Auch die Verarbeitung ist simvalley beim SP-360 gut gelungen. Mein Testgerät hatte zwar minimale Spaltunterschiede am unteren Bildschirmrand, diese sind allerdings wirklich so minimal, dass sie nicht stören.

Hardware und Performance

Auf dem Papier kann sich die Ausstattung des SP-360 durchaus sehen lassen. Ein Dual-Core-Prozessor und 1 GB RAM sind zwar keine absolute Spitzenklasse, reichen aber im Normalfall aus, um ein Smartphone mit Power zu versorgen.

Beim simvalley SP-360 waren trotz dieser Merkmale immer wieder Hänger oder längere Denkpausen während der Nutzung zu bemerken. Verglichen mit dem Samsung Galaxy Nexus, das mit ähnlichen Eigenschaften ausgestattet ist, zieht das SP-360 definitiv den Kürzeren.

Software

Auf dem SP-360 kommt Android in der Version 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Ob das Smartphone noch ein Update auf eine neuere Version erhalten wird ist nicht bekannt und darf daher auch bezweifelt werden.

Positiv zu erwähnen ist, dass simvalley die reine Android-Oberfläche ein wenig angepasst hat. So wurde zum Beispiel der von iOS bekannte Bounce-Back-Effekt hinzugefügt, wodurch das Bild beim Scrollen am Ende der Seite nicht einfach stoppt, sondern nett animiert ein Stück zurück springt. Außerdem wurden in der Benachrichtigungszeile Shortcuts zum Aktivieren von WLAN, Bluetooth und Co. angebracht, die sonst durch eine App hätten ergänzt werden müssen.

Auch in den Einstellungen hat simvalley einige Anpassungen vorgenommen. So wurde zum Beispiel der Punkt Zeiten ergänzt, durch den eingestellt werden kann, dass sich das Smartphone zu bestimmten Zeiten ein- bzw. ausschaltet.

Kamera und Dual-SIM-Funktion

Zwei weitere positive Eigenschaften sind die Kamera und der verbaute Dual-SIM-Slot. Auf diese Weise lassen sich zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen. Vor allem für jemanden, der das Smartphone sowohl privat, wie auch beruflich nutzen möchte, ist das ein riesiger Vorteil.

Wie bei eigentlich allen simvalley-Geräten ist auch beim SP-360 eine wirklich gute Kamera mit 8 Megapixel verbaut, die durchaus für einen Schnappschuss herhalten kann.

Fazit

Für den Preis von 279,90 Euro macht das simvalley SP-360 viel richtig. Design und Verarbeitung sind gut, die Software stimmt und der verbaute Dual-SIM-Slot ist ein Alleinstellungsmerkmal. Leider kann das Smartphone in puncto Performance trotz des verbauten Dual-Core-Prozessors nicht wirklich überzeugen. Interessante Alternativen zum simvalley wären unter anderem das Google Nexus 4 oder das Samsung Galaxy Nexus.

>> simvalley SP-360 bei Pearl

Im Test: Case für das iPhone 4/4S von Quadocta

Hüllen für das iPhone gibt es wie Sand am Meer. Wer einen Blick in das Online-Kaufhaus Amazon wirft, wird fast erschlagen mit Taschen, Hüllen und Cases für sämtliche iPhone-Modelle. Im Netz finden sich aber noch weitere Möglichkeiten an einen passenden Schutz für den ständigen Begleiter zu kommen. Eine davon ist Quadocta. Auf der Internetseite gibt es verschiedene Cases, die man unter anderem auch selbst gestalten kann. Der Onlinehändler hat uns netterweise eine Hülle zum Testen zukommen lassen. Welchen Eindruck das Case hinterlassen hat, erfahrt ihr hier:

Lieferumfang

Das iPhone-Case (in diesem Fall ein Modell der Carboneum Metallic Series) kommt in einer schlichten Verpackung mit einigen Extras. So gibt es nicht nur das Case an sich, sondern auch noch einen passenden Screen-Protector und ein Mikrofasertuch obendrauf.

In der Praxis

Der erste Eindruck des Cases war durchweg positiv. Nicht nur der Lieferumfang mit seinen Extras, sondern auch die Verarbeitung ist wirklich gelungen. Das Case passt sehr gut auf die Rückseite des iPhone. An einer Seite sind bei genauem Hinsehen leichte Spaltunterschiede zu erkennen, die aber in der Praxis nicht stören. Das Case ist leicht und die Rückseite der Hülle ist sehr griffig. Auch in puncto Schutz konnte sich das Case (ungewollt) beweisen, als mir das iPhone vor einigen Tagen aus Brusthöhe auf den Boden gefallen ist: Bis auf ein paar Kratzer am Case selbst, blieb das iPhone unverletzt.

Da die Hülle sehr fest auf dem iPhone sitzt sollte noch erwähnt werden, dass es nicht einfach ist, iPhone und Case wieder zu trennen. Auf der einen Seite natürlich ein positiver Effekt, auf der anderen aber auch relativ aufwendig, wenn man mehrere Hüllen im Einsatz hat und das Case tauschen möchte.

Fazit

Hätte ich den Test gestern geschrieben, wäre mein Fazit durchaus positiv ausgefallen. Das Case inklusive Zubehör und die Abwicklung machen einen wirklich guten Eindruck. Leider beginnt heute sich das Gummi am unteren Rand etwas abzulösen, was bei einem Case in der Preisklasse (kostet ca. 33 Euro) natürlich nicht sein darf. Ich gehe davon aus, dass es sich hierbei um ein einzelnes Problem handelt, denn sonst macht das Case sowohl von der Optik, wie auch von der Funktionalität einen guten Eindruck.

Quadocta Store

PEARL simvalley SP-360 Unboxing und Kurztest

Mit dem simvalley SP-360 schlägt PEARL zum ersten Mal einen etwas anderen Weg ein und versucht ein Android-Smartphone zwischen Mittel- und Oberklasse zu platzieren.

Das SP-360 verfügt über ein 4,7 Zoll großes Display, das mit 1280 x 720 Pixel auflöst. Angetrieben wird das Android-Smartphone von einem 1 GHz Dual-Core-Prozessor. Der interne Speicher des Smartphones ist mit 3 GB (2 GB stehen zur Verfügung) ziemlich knapp bemessen, lässt sich aber durch eine micro-SD-Karte auf bis zu 32 GB erweitern. Beim SP-360 wurden zwei Kameras verbaut: eine 8 MP-Kamera auf der Rückseite und eine mit 3 MP auf der Vorderseite.

Eine Besonderheit des sivmalley SP-360 ist die Dual-SIM-Funktion. So lassen sich zwei SIM-Karten zeitgleich verwenden, was besonders für Nutzer, die das Smartphone beruflich wie privat nuten möchten von Vorteil ist.

Das man für den Preis von knapp 280 Euro kein absolutes High-End-Smartphone ist klar. Trotzdem kann das SP-360 in puncto Materialien überzeugen. Das Smartphone besteht aus Kunststoff und einigen Aluminium-Elementen, was aber aufgrund des gelungenen Designs edel wirkt. Die Verarbeitung ist eigentlich gut, wobei es bei dem Testgerät einen kleinen Spaltunterschied am unteren Bildschirmrand gibt.

Als Betriebssystem kommt auf dem Smartphone Android in der Version 4.0.4 Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Die Android-Oberfläche wurde von PEARL bzw. simvalley an einigen Stellen angepasst und erweitert. So hat man zum Beispiel über die Benachrichtungsleiste dirketen Zugriff auf WLAN, Bluetooth und andere Einstellungen.

Der erste Eindruck des SP-360 ist relativ positiv. Es zeigt zwar nicht die Performance eines Samsung Galaxy Nexus, ist für den Preis von unter 300 Euro und aufgrund der Dual-SIM-Funktion einen Blick wert.

Ich werde das Smartphone in den nächsten Wochen ausgiebig testen, danach wird es noch einen ausführlicheren Testbericht geben.

Unboxing und Kurztest

 

Im Test: Das PEARL simvalley SPX-8 – 5,2 Zoll Smartphone für 250 Euro

Das simvalley SPX-8: 5,2 Zoll-Display, 1 GHz-Prozessor und Android 4.0 für 250 Euro. Lohnt sich der Kauf? Hier gibt es die Antwort.

Bereits letztes Jahr brachte Pearl mit dem simvalley SPX-5 ein Smartphone mit einer Bildschirmdiagonale von 5,2 Zoll zum Kampfpreis auf den Markt (zum Test). Dieses Jahr steht mit dem simvalley SPX-8 ein Nachfolger bereit, der mit 250 Euro nur etwa die Hälfte des Samsung Galaxy Note 2 (zum Test) kostet. In unserem Test erfahrt ihr, ob sich ein Kauf lohnt.

Natürlich würde es auf der Hand liegen, das simvalley SPX-8 mit dem Samsung Galaxy Note 2 zu vergleichen. Immerhin verfügen beide Geräte über ein riesiges Display. Insgesamt spielen die Smartphones aber in unterschiedlichen Ligen, was man auch immer im Hinterkopf behalten sollte. Einen kleinen Vergleich SPX-8 vs. Note 2 gibt es aber natürlich trotzdem – hier entlang. Hier noch einmal die wichtigsten Daten zum PEAL simvalley SPX-8:

  • Display: 5,2 Zoll (Auflösung 800 x 480 Pixel)
  • Dual-SIM
  • Prozessor: 1 GHz
  • Betriebssystem: Android 4.0 Ice Cream Sandwich
  • 2 Kameras (8 MP und 2 MP)
  • Speicher: 3 GB interner Speicher, erweiterbar durch micro-SD
  • Preis 249,90 Euro (bei Pearl bestellen)

Im Test: simvalley SPX-8 (Video)

 

Design und Verarbeitung

Wenn man das simvalley SPX-8 das erste Mal in der Hand hält ist man überrascht. Obwohl das Smartphone nur ca. 250 Euro kostet, fühlt es sich wirklich gut an. Auch das schlichte Erscheinungsbild kann durchaus überzeugen. Weniger erfreulich ist das Display. Nicht nur die Auflösung von 800 x 480 Pixel ist einfach zu wenig für die Displaygröße. Statt Glas zu verwenden, wurde beim SPX-8 auf ein Display aus Kunststoff gesetzt. Nicht nur das dem Smartphone damit einiges an Wertigkeit genommen wird, man merkt den Unterschied auch deutlich in der Bedienung. Ansonsten gibt es noch kleinere Spaltunteschiede zu bemängeln, wie zum Beispiel beim Einschub für den kapazitiven Eingabestift. Etwas besser sieht es bei der Rückseite aus. Diese ist zwar aus Kunststoff, liegt aber gut in der Hand und ist rutschfest. Insgesamt passt das Zusammenspiel aus Größe, Materialien und Gewicht. Man hat nicht den Eindruck ein Spielzeug in der Hand zu haben, auch wenn der Gesamteindruck durch das Display gemindert wird.

Hardware und Performance

Wie bereits erwähnt: Man kann bei einem Smartphone für 250 Euro keinen Quad-Core-Prozessor und auch kein HD-Display erwarten. Dementsprechend sollte man beim SPX-8 wissen, worauf man sich einlässt. Im Innern des simvalley SPX-8 werkelt ein 1 GHz-Prozessor, der von 512 MB RAM unterstützt wird. Der wirklich sehr knapp bemessene Arbeitsspeicher sorgt in einigen Situationen dafür, dass sich das Smartphone die ein oder andere Auszeit gönnt und kurze Denkpausen einlegt.

Als Betriebssystem kommt Android in der Version 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Die Oberfläche wurde an einigen Stellen angepasst, wobei diese aber nicht so umfangreich wie zum Beispiel bei Samsung sind. Es wurden zum Beispiel Schnellzugriffe auf die wichtigsten Einstellungen (Flugzeugmodus, Helligkeit, etc.) in der Statusbar hinzugefügt und auch in den Einstellungen finden sich neue Menüpunkte, wie beispielsweise automatische Ein- und Ausschaltzeiten.

Eingabestift und Kamera

Ähnlich wie das Samsung Galaxy Note 2 verfügt auch das SPX-8 über einen kapazitiven Eingabestift. Angebracht ist dieser unter der Abdeckung der Rückseite am rechten unteren Rand. Dieser ist im Gegensatz zum High-End-Konkurrenten aber nicht in das System integriert, sondern kann nur als Fingerersatz genutzt werden.

Auf der Rückseite des simvalley SPX-8 ist eine 8 Megapixel-Kamera verbaut, die wirklich ordentliche Bilder macht. Nachfolgend findet ihr ein kurzes Testvideo und eine Probeaufnahme der Kamera.

Testaufnahme simvalley SPX-8

Dual-SIM

Mit der Dual-SIM-Funktion verfügt das simvalley SPX-8 noch über ein besonderes Feature. Wie der Name schon erahnen lässt, ist es so möglich zwei SIM-Karten parallel zu nutzen. In den Einstellungen kann ausgewählt werden, welche SIM für welche Funktion zuständig sein soll. Insbesondere wenn das Smartphone im Job und privat eingesetzt werden soll ist die Funktion sehr hilfreich.

Fazit

Für 250 Euro ist das simvalley SPX-8 ein solides Smartphone. Auch wenn Verarbeitung und Performance nicht brillant sind, kann das SPX-8 vor allem durch die Dual-SIM-Funktion punkten und bietet damit einen Mehrwert, den momentan nicht viele Smartphones haben.

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Im Test: Das Samsung Galaxy Note 2 – Der Riese unter den Androiden

Vor rund einem Jahr öffnete Samsung mit dem Galaxy Note den Markt für eine neue Geräteklasse. Kaum jemand hätte damit gerechnet, dass ein Smartphone mit über 5 Zoll so viele Abnehmer finden wird. Nach dem Erfolg der ersten Generation war es nur eine Frage der Zeit, bis Samsung einen Nachfolger auf den Markt bringen wird. Seit gut 1,5 Monaten ist das Samsung Galaxy Note 2 nun erhältlich. Ob und für wen sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr in meinem Testbericht.

Für alle, die mehr auf Bewegtbild, als auf Text stehen, gibt es hier den Test zum Galaxy Note 2 im Videoform:

Das Samsung Galaxy Note 2 (zum Unboxing / zum Vergleich mit dem simvalley SPX-8) ist mit seiner Bildschirmdiagonalen von 5,5 Zoll eine Besonderheit und bewegt sich am Limit. Das es trotzdem einen Markt für diese Smartphone-Größe gibt, beweisen über drei Millionen verkaufte Einheiten in etwas über einem Monat. Dank getgoods hatte ich die Gelegenheit, das Galaxy Note 2 die letzten zwei Wochen auf Herz und Nieren zu testen. Vor meinen persönlichen Eindrücken, gibt es hier noch mal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Prozessor: Samsung Exynos 4412 ( 1.600 MHz )
  • 5,5 Zoll Super AMOLED HD-Display (Auflösung:  1.280 x 720 Pixel)
  • 2 GB RAM
  • Android Version: 4.1 Jelly Bean
  • Akku: 3.100 mAh
  • S Pen
  • TouchWiz UI 5.0
  • Maße: 151.1 x 80.5 x 9.4 Millimeter

Erscheinungsbild

Das Samsung Galaxy Note 2 sieht aus, wie das Samsung Galaxy S3 in groß. Samsung verwendet die gleichen Materialien wie schon bei seinem Bestseller, was positive, aber auch negative Auswirkungen hat. Die Vorteile sind in erster Linie im Gewicht erkennbar. Mit 180 Gramm ist das Note 2 wirklich angenehm leicht und lässt sich gut in den Händen (auch in einer Hand) halten. Auf der anderen Seite wirkt das Riesen-Smartphone nicht so hochwertig wie manch anderes Produkt der Konkurrenz – man denke zum Beispiel an die Uniboy-Gehäuse von HTC. Die Rückseite des Galaxy Note 2 ist aus Kunststoff. Hier scheiden sich die Geister. Ich persönlich finde die Rückseite gelungen, wenngleich sie auch ein kleines bisschen rutschfester sein könnte. Wer lieber hochwertigere Materialien hätte, wird hier bestimmt einen Kritikpunkt finden, wobei die Funktionalität der Rückseite durchaus geben ist. Auch bei einem Sturz sollte die der Kunststoff nachgiebiger sein und die Chance erhöhen, dass man noch mit einem blauen Auge davon kommt.

Technische Ausstattung – Power satt

Seinen Platz in der High-End-Liga sichert sich das Samsung Galaxy Note 2 vor allem durch seine technische Ausstattung. Im Innern werkelt ein Quad-Core-Prozessor mit je 1,6 GHz Leistung, der von 2 GB RAM unterstützt wird. Das 5,5 Zoll große Super AMOLED HD-Display löst mit vollkommen ausreichenden 1280 x 720 Pixeln auf. Im Galaxy Note 2 sind zwei Kameras verbaut. Eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine Kamera mit 1,9 Megapixel auf der Vorderseite. Videos können in Full HD aufgenommen und wiedergeben werden. Hier findet ihr ein Probefoto und ein kurzes Testvideo:

Testfoto Samsung Galaxy Note 2

Akku

Ein großes Display braucht einen großen Akku. Das hat Samsung beim Note 2 zum Glück berücksichtigt. Mit an Bord ist deswegen ein starker Akku mit 3.100 mAh. Damit ist das Galaxy Note 2 endlich mal ein Smartphone, mit dem man am Ende des Tages nicht verzweifelt zum Ladekabel laufen muss. Ich würde mich selbst als Hardcore-Nutzer bezeichnen und trotzdem sind am Ende eines gewöhnlichen Tages noch rund 40 Prozent vom Akku übrig. Damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wie und wann ich das Note 2 eingesetzt habe, hier ein typischer Wochentag von mir:

  • Aufstehen, E-Mails und die wichtigsten News checken
  • 7:50 Uhr – 9:15 Uhr (Arbeitsweg): durchgehend Musik, Twitter, Google Reader, Pocket und bloggen
  • 9:15 Uhr – 18:00 Uhr: Twitter, Facebook, WhatsApp, E-Mails
  • 18:00 Uhr – 19:30 Uhr (Heimweg): siehe Arbeitsweg 😉
  • restlichen Abend: Twitter, Facebook, WhatsApp, Google Reader, Pocket

W-LAN und Datensynchronisation sind bei mir meistens durchgehen eingeschaltet.

Software

Auf dem Samsung Galaxy Note 2 kommt als Betriebssystem Android in der Version 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Wie bei Samsung üblich, wurde auch hier die eigene Touchwiz UI über das Betriebssystem von Google gestülpt. Wer Touchwiz noch aus früheren Jahren kennt, wird wahrscheinlich mit einigenVorurteilen belastet sein. Samsung hat mit Version 5.0 aber einen wirklich guten Job gemacht. Sowohl das Design wie auch die Performance passen und stellen an manchen Ecken sogar einen Mehrwert gegenüber dem nackten Android dar.

S Pen

Der S Pen ist das Alleinstellungsmerkmal der Note-Reihe. Kein anderes Gerät, mit Ausnahme des Galaxy Note 10.1, kann einen vergleichbaren Mehrwert bieten. Es gibt zwar unzählige kapazitive Eingabestifte, der S Pen wurde aber komplett in das System des Galaxy Note 2 integriert. So gibt es beispielsweise eine eigene Notiz-App namens S-Note und auch die Kalenderapp wurde angepasst. Außerdem ist es möglich, das Samsung Galaxy Note 2 nur mit Hilfe des S Pen zu bedienen. Über einen kleinen Knopf an der Seite des Stiftes lassen sich weitere Funktionen (Screenshot erstellen, Menü aufrufen) ausführen. Neu ist auch die Funktion Air View. Hält man den Stift über dem Display, erscheinen in der Galerie zum Beispiel Vorschaubilder oder auf Internetseiten lassen sich damit Drop-Down-Felder öffnen und anwählen. Vor dem Test war ich davon überzeugt, dass ich den Stift nicht oft nutzen werde. Da lag ich voll daneben. Selbst wenn die Bedienung mit dem Finger genial ist und ich nicht mehr in Zeiten von Eingabestiften zurück möchte – Der S Pen und seine Funktionen sind eine wirkliche Bereicherung und sollten am besten in jedem Smartphone und Tablet vorhanden sein.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 2 ist wahrscheinlich kein Produkt für die breite Masse. 5,5 Zoll sind wirklich viel Smartphone und für die Hosentasche nur bedingt geeignet. Wer damit leben kann, bekommt für rund 520 Euro die neuste Technik, ein sehr gutes Betriebssystem, top Performance, einen riesigen Akku und den Mehrwert des S Pen geboten.

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Galaxy Note 2 vs. simvalley SPX-8: 550 Euro gegen 250 Euro

5,5 Zoll gegen 5,2 Zoll, Quad-Core gegen Singel-Core, 550 Euro gegen 250 Euro – Samsung Galaxy Note 2 gegen simvalley SPX-8. Beide Geräte sind seit einigen Tagen bei mir und werden ausgiebig getestet. Zeitlich war das Ganze unfreiwillig perfekt abgestimmt, denn die Geräte lassen sich aufgrund der riesigen Displays prima miteinander vergleichen.

Auf der einen Seite haben wir das Samsung Galaxy Note 2 (hier geht es zum Unboxing). Ein Gerät, das momentan in der absoluten Spitzenklasse mitspielt. Quad-Core-Prozessor, 2 GB RAM und Android 4.1 sprechen für sich. Der Gegner, das simvalley SPX-8 (hier geht es zum Unboxing), kostet mit 250 Euro nur ungefähr die Hälfte, dafür muss man natürlich auf Ausstattung verzichten. Mit an Bord ist ein 1 GHz Single-Core-Prozessor, 512 MB RAM und Android 4.0. Wer jetzt aber denkt, dass dies ein ungleicher Kampf ist, wird zumindest in einem Punkt enttäuscht. Das simvalley SPX-8 verfügt nämlich im Gegensatz zu seinem High-End-Konkurrenten über eine Dual-SIM-Funktion. Diese wird für Käufer immer interessanter und ist eben nur bei dem vermeintlichen „Billig-Gerät“ vorhanden.

Was die Verarbeitung betrifft, geht der Punkt ganz klar an das Galaxy Note 2. Alleine der Bildschirm ist um Welten besser und auch die gesamte Verarbeitung sowie die verwendeten Materialien sprechen für das Note 2. Ein gutes Beispiel dafür ist die Integration des Eingabestiftes. Beim Note 2 ist dieser fest im Gehäuse verbaut, was unheimlich wertig wirkt. Beim SPX-8 wird der Stift einfach neben dem Akku eingeschoben und liegt dort auch frei, wenn man die Abdeckung auf der Rückseite entfernt.

Insgesamt muss man natürlich schon sagen, dass das SPX-8 und das Galaxy Note 2 völlig verschiedene Geräte sind. Alleine der Vergleich der technischen Eigenschaften spricht schon für das Smartphone aus dem Hause Samsung. Außerdem ist der S Pen ein unschlagbares Alleinstellungsmerkmal, das momentan noch seinesgleichen sucht. Zwar ist auch bei dem Smartphone von Pearl ein Stift vorhanden, dieser dient aber nur als Fingerersatz und kann keine weiteren Funktionen ausführen. Überraschend ist aber zum Beispiel, dass Internetseiten auf dem SPX-8 schneller laden als auf dem Note 2. Dafür hat das Galaxy Note 2 beim navigieren innerhalb des Browsers wieder die Nase vorne.

Fazit

Abschließend kann man sagen: Beide Smartphones sind wahrscheinlich das Geld wert, das man auch für sie bezahlt. Das simvalley SPX-8 ist kein schlechtes Gerät und wenn man nach einem Androiden mit über 5″-Display sucht, gleichzeitig aber so wenig Geld wie möglich ausgeben möchte, zu empfehlen. Natürlich muss man dann Abstriche in Sachen Verarbeitung und technische Eigenschaften in Kauf nehmen. Wer es etwas exklusiver mag, sollte zum Galaxy Note 2 greifen. Hier bekommt man wirklich Top-Ausstattung geboten – zahlt dementsprechend aber auch mehr als doppelt so viel wie beim simvalley SPX-8.

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Samsung Galaxy Note 2: Ausgepackt und angeschaut (Video)

Das Samsung Galaxy Note 2 reiht sich mit 5,5 Zoll zwischen Smartphone und Tablet ein. Ich habe mir das Gerät mal näher angeschaut.

Passend zur gestrigen Mitteilung über 3 Millionen verkaufte Samsung Galaxy Note 2, ist auch bei mir ein Testexemplar (vielen Dank an getgoods, die mir das Note 2 freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben). Natürlich habe ich das Phablet (oder eher Riesen-Smartphone) direkt einmal genauer unter die Lupe genommen und bin bisher wirklich angetan.

Die Größe von 5,5 Zoll ist zwar zuerst gewöhnungsbedürftig, der Gesamteindruck aber wirklich gut. Vor allem die Funktionen des S Pen sind ein Mehrwert, den andere Smartphones nicht bieten können. Rein technisch hat das Galaxy Note einiges unter der Haube. So wird der verbaute 1,6 GHz Quad-Core-Prozessor zum Beispiel von satten 2 GB RAM unterstützt, die für massig Power sorgen. Weitere Punkte, die sofort positiv auffallen, sind der vorhandene micro-SD-Slot und das für die Größe relativ geringe Gewicht.

Meine ersten Eindrücke vom Galaxy Note 2 findet ihr auch in dem Video am Ende des Artikels. Sorry für nicht wirklich optimale Videoqualität. Schlechtes Licht, Kamera und eine Erkältung sind keine gute Mischung. 🙂 Natürlich wird es auch noch einen ausführlichen Test vom Note 2 geben. Anfang nächster Woche sollte die bestellte micro-SIM bei mir ankommen. Dann wird mein Galaxy Nexus für gut zwei Wochen zur Seite gelegt und das Galaxy Note 2 auf Herz und Nieren getestet.

Wenn ihr Fragen zum Note 2 habt oder Punkte, auf die ich im Test explizit eingehen soll, hinterlasst diese einfach in den Kommentaren oder schickt mir eine E-Mail.

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PEARL TOUCHLET X10: Unboxing und Kurztest (Video)

Das TOUCHLET X10 mit 9,7 Zoll-IPS-Display, Android 4.0 Ice Cream Sandwich für 229,90 Euro im Unboxing und Kurztest.

Frisch zum testen eingetroffen ist heute bei mir das TOUCHLET X10 von PEARL. Bei dem Tablet handelt es sich um ein Gerät mit 9,7 Zoll-Display bei einem Seitenverhältnis von 4:3. Das Display verfügt über IPS-Technologie, welche für satte Farben und gute Blickwinkel bekannt ist. Wer jetzt an das iPad denkt, liegt nicht wirklich verkehrt. Das Design orientiert sich wirklich sehr an dem Tablet vom Apfelkonzern.

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Test: Samsung Galaxy Nexus [Video]

Pünktlich zu Heilig Abend ist mein neues Smartphone angekommen. Das Samsung Galaxy Nexus. Nachdem ich einige Wochen überlegt habe, ob ich nicht doch das Motorola Razr nehme, fiel meine Entscheidung aufgrund der direkten Updates von Google auf das Nexus. Da kam es grade passend, dass mein alter Vertrag auslief und ich so recht preiswert an ein Galaxy Nexus kam. Ich habe das Gerät jetzt seit gut einer Woche in Betrieb. Hier sind meine Erfahrungen inklusive ein bisschen Video-Material.

Bevor wir zum Test kommen, wie immer die wichtigsten technischen Daten:

– 4,65 Zoll HD Super AMOLED Display

– Auflösung: 1280×720 Pixel

– 1,2 GHz Dual Core-Prozessor

– 16 GB interner Speicher (nicht erweiterbar)

– 5 und 1,3 Megapixel-Kamera

– Android 4.0 Ice Cream Sandwich

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Erster Eindruck: simvalley SPX-5 UMTS [Videos]

 

Der erste Eindruck des simvalley SPX-5 UMTS? „WOW, ist das riesig!“ Wer schon mal ein Samsung Galaxy Note in der Hand hatte weiß, was einem beim simvalley SPX-5 erwartet. Das Display des simvalley Smartphones ist stolze 5,2 Zoll groß. Der Begriff „Smartlet“ passt diesem Gerät. Es ist wirklich ein Mix aus Smartphone und Tablet.

Die Optik des SPX-5 ist relativ schlicht gehalten, was mir persönlich gut gefällt. Über die Verarbeitung kann man für den Preis von 229,90 Euro nichts schlechtes sagen. Auch wenn der Akku-Deckel aus Plastik wirkt das Gerät in keiner Hinsicht billig. An Zubehör liegt nichts weiter bei. Lediglich Ladegerät, USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung.

Bevor ich zu den ersten Eindrücken in der Praxis komme, gibt es hier ein paar technische Daten:

– 5,2 Zoll Display (Auflösung 800×480 Pixel)

– Betriebssystem: Android 2.3

– 8-Megapixel-Kamera hinten, zusätzliche Kamera vorne

– Dual-SIM-Smartphone

– 512 MB RAM

– 512 MB internen Speicher (erweiterbar durch microSD bis 32 GB)

– 2.500 mAh Akku

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Test: HANNSpree HANNSpad – Nischenprodukt mit Stärken und Schwächen

Quelle: Hannspree.de

Viele potentielle Käufer sehen nicht ein, 500-600 Euro für ein Tablet auszugeben. Grade für diese Zielgruppe sind Nischenprodukte sehr interessant. Zu diesen zählt ohne jede Frage auch das HANNSpree HANNSpad. Im eigenen Online-Store von HANNSpree ist das Gerät für 250 Euro erhältlich. Ich hatte das Gerät die letzten Wochen zum testen hier und habe es einem ausführlichen Praxistest unterzogen. Arbeit, Studium, Reisen und was noch so anfiel. Das Tablet war in den vergangen Tagen mein ständiger Begleiter.

Den wohl größten Kritikpunkt nehme ich vorne weg. Das HANNSpad ist nicht von Google autorisiert und besitzt deswegen keinen Zugriff auf den Android Market. Zwar ist ein alternativer App-Store installiert, dieser bietet allerdings nur Zugriff auf knapp 6000 Apps. Zum Vergleich: der Android Market verfügt über mehrere hunderttausend Apps. Wer dennoch nicht auf andere Apps verzichten möchte, hat die Möglichkeit, diese aus dem Internet runterzuladen und über den vorinstallierten Dateimanager zu installieren. Auch ohne Android Market wird das HANNSpree HANNSpad für einige ein interessantes Gerät sein, denn es verfügt für 250 Euro über einem 10 Zoll Display, Dual-Core Prozessor und Android.

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Test: Kodak Hero 9.1

Der Kodak Hero 9.1 war jetzt einen guten Monat bei mir zu Gast und man kann sagen, wir sind recht gute Freunde geworden. In dem Monat hatte ich ausreichend Zeit, den Drucker auf Herz und Nieren zu prüfen. Vorgestellt hatte ich den Kodak Hero 9.1 schon einmal bei seiner Ankunft. Für mich waren beim testen besonders folgende Funktionen interessant: drucken per WLAN, per E-Mail und drucken von Fotos aus der Kodak-App.

Aufbau und Installation und Lieferumfang

Ohne den Drucker überhaupt eingeschaltet zu haben, macht das Gerät direkt einen sehr guten Eindruck. Schönes Design, wertige Verarbeitung, massives Gehäuse. Was beim Aufbau positiv zu vermerken ist: Teile die einsetzt werden (z.B. die Farbpatrone) sind sehr gut gekennzeichnet und beim einsetzen ist ein deutliches klacken zu hören. So kann man sicher sein, dass das Teil auch richtig in der Halterung sitzt. Mit Hilfe der Kurzanleitung und dank des Touchbildschirmes, auf den wir später noch zu sprechen kommen, stellen Aufbau und Installation keinerlei Probleme dar. Auch die passende Software ist mit beiliegender CD oder aus dem Internet kinderleicht installiert.

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