Google Play Store: Neue Regeln für Werbung in und durch Apps

Durch die Einführung von strengeren Regeln versucht Google aggressiven Werbeanzeigen in und durch App entgegen zu treten. 

Google hat die Play-Store-Regeln für Werbung in und von Apps geändert. Neben einfachen Werbebannern in den Applikationen selber, werden immer häufiger Werbe-Dienste verwendet, die ihre Anzeigen als Push-Notifications in die Benachrichtigungszeile senden. Das Problem bei dieser Art von Werbung ist, dass über eine scheinbar harmlose App meist ein Dienst installiert wird, der dann eigenständig handelt und teilweise auch nach deinstallieren der App noch weiter Benachrichtigungen auf das Smartphone oder Tablet pusht.

Durch die neuen Passagen soll diese wirklich aggressive Form der Werbung jetzt an die kurze Leine gelegt werden. Die Jungs von Androidnext haben den entsprechenden Abschnitt aus dem englischen übersetzt:

Anzeigenkontext
Dem Nutzer muss klar sein, mit welcher App eine Anzeige verknüpft bzw. in welche App sie integriert ist. Anzeigen dürfen das Verhalten des Gerätes nicht außerhalb der Anzeige ändern, etwa indem Verknüpfungen, Symbole oder Lesezeichen installiert oder Voreinstellungen geändert werden, ohne dass der Nutzer davon in Kenntnis gesetzt wurde und darin eingewilligt hat. Wenn eine App solche Änderungen vornimmt, muss dem Nutzer deutlich sein, welche App die Änderung vorgenommen hat und ihm ermöglicht werden, die Änderung leicht rückgängig zu machen – entweder durch das Anpassen der Geräteeinstellungen, der Werbeeinstellungen in der App oder durch das Deinstallieren der vollständigen App.

 – Quelle: reddit via Androidnext

Autor: Ulrich Esch

Über Ulrich Esch: Betreiber von techmedialife.de. Student im Bereich Technikjournalismus/PR mit Interesse an mobiler Technik, Social Media und PR. Auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden. Kontakt: kontakt@techmedialife.de

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