Peek: Die Augenuntersuchung aus der Hosentasche

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Smartphones und Medizin haben noch nicht in dem Maß zusammengefunden, wie man es eigentlich erwarten könnte. Dabei eignen sich die Alleskönner für das tägliche Leben durchaus als medizinische Erweiterung. Ein gutes Beispiel dafür ist die App Peek (Portable Eye Examination Kit). Peek verwendet die Kamera und den Blitz eines Smartphones, um die Linse und die Rückseite des Auges nach Vertrübungen und Auffälligkeiten abzusuchen.

Das Projekt der London School of Hygiene and Tropical Medicine wird aktuell an 5.000 Patienten in Kenia getestet und soll auch nach dem Testlauf vor allem in ärmeren Gebieten zum Einsatz kommen. Vergleicht man die Preise für herkömmliches Equipment (ca. 1000 Euro) mit denen für ein Smartphone (etwa 350 Euro), macht die Rechnung durchaus Sinn. Peek könnte in Zukunft vielen Menschen helfen, die ohne eine solche App aus Kostengründen keine Chance auf eine Augenuntersuchung hätten.

Auch wenn es sich bisher nur um ein Projekt handelt – der Weg ist der Richtige. Die Technik ist vorhanden, wird stetig weiterentwickelt und muss ja nicht nur für WhatsApp, Angry Birds und Co. genutzt werden.

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Quelle: BBC via Gizmodo

Über Ulrich Esch: Betreiber von techmedialife.de. Student im Bereich Technikjournalismus/PR mit Interesse an mobiler Technik, Social Media und PR. Auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden. Kontakt: kontakt@techmedialife.de

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